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Psychische Störungen und Erkrankungen gehören heute zu den meist diagnostizierten Krankheiten in der Schweiz. Entsprechend häufig werden von Hausärzten und Spezialistinnen Psychopharmaka zur Einnahme verschrieben. Medikamente, die auf die Psyche einwirken, machen den Betroffenen oft Angst, weil sie sich u. a. Fragen zu Abhängigkeit und Persönlichkeitsveränderung stellen. In diesem Ratgeber gebe ich für Laien verständliche Antworten auf die allgemeinen Fragen zu Psychopharmaka und gehe detailliert auf die medikamentöse Behandlung der einzelnen psychischen Krankheitsbilder ein. Dabei beschreibe ich Wirkung, Nutzen und Gefahren der in der Schweiz handelsüblichen Medikamente.

Fragen Sie sich auch, warum wir zunehmend gestresst sind, Ängste haben und erschöpft sind? Und das, obwohl Freizeit, Karrieremöglichkeiten und finanzielle Sicherheit in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen haben! Die Ursachen des gefühlten Stresses sind komplexer als in den meisten Stress-Büchern und Stress-Konzepten dargestellt. In meinem Buch zeige ich auf, was uns wirklich in die Stress-Krise geführt hat – und führe vor Augen, wie wir zu einem ausgeglichenen und befriedigenden Leben finden können.

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Eine Sache ist mir im Verlauf meiner beruflichen Laufbahn aufgefallen: Der Darm hat viel mehr mit der Psyche zu tun, als man in Lehrbüchern meines Faches liest. Und diese Erfahrung bestätigt die moderne Forschung. Selber hatte ich als Jugendlicher an Darmbeschwerden gelitten. Später an Übergewicht. Es ist mir gelungen, beide Probleme zu überwinden. In diesem Buch beschreibe ich meine persönlichen Erfahrungen und die Erfahrungen meiner Patienten. Diese bringe ich mit den neusten Befunden aus der Darm-Hirn-Forschung in Verbindung.

Der Verlag schreibt zu meinen Buch: „Ein Ungleichgewicht im Darm-Hirn-Link kann zu Krankheiten beitragen, die häufig das Wohlbefinden senken und die Lebenszeit verkürzen: Übergewicht, Diabetes, Herzkrankheiten, Essstörungen, Depression, Autismus, posttraumatische Belastungsstörung, Schizophrenie und Demenz.
Es ist nun wissenschaftlich plausibel, dass Ernährungsumstellungen, Präbiotika und Antioxidantien über die Darm-Hirn-Connection unsere psychische und körperliche Widerstandskraft stärken. Auch wenn es keine allgemeine Methode gibt und wir alle unsere individuellen Lösungen finden müssen: Unsere Gesundheit liegt viel mehr in unseren Händen und erstaunlicherweise tatsächlich in unserem Darm, als wir es uns je vorgestellt haben.“

Brainstorming. 300 Fragen ans Gehirn.
„17 führende internationale Gehirnforscher im Gespräch“, schreibt der Verlag. Autorin ist die renommierte Medien-Journalistin Barbara Schmutz.
Kapitel 12 ist das Interview mit mir über die Darm-Hirn-Connection und über den sinnvollen Einsatz von Psychopharmaka.